Baby
| Zuletzt Online: 28.10.2011
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  • Die Windel ist voll!
    Publiziert 28.10.2011 14:43 | Kommentare: 0 | zuletzt bearbeitet 28.10.2011 14:47

    Endlich kommt einer! Wurde auch langsam Zeit. Mir zerreißt es schon die Lunge und die lassen mich einfach schrein! Keiner schaut mal nach! Sogar die Nummer mit den Kullertränen zieht nicht. Na ja, egal. Jetzt ist die Mami ja da. Sie nimmt mich sogar auf den Arm. Wieso schaut sie so komisch? Die verzieht vielleicht ihr Gesicht! Die Nase rümpft sie auch noch!
    Jetzt schreit sie sogar „iiiii“ und schnüffelt an mir herum! Warte! Gleich brülle ich noch einmal! Schneller als mir lieb ist finde ich mich auf dem Wickeltisch wieder. Wieso das denn? Da wollte ich doch gar nicht hin! Ich wehre mich und strampele. Doch die Mama hält meine Füßchen eisern fest. Keine Chance! Sie sagt irgendetwas in dieser komischen Erwachsenensprache. Leider verstehe ich kein Wort! Ich vermute mal, sie will mir den Popo sauber machen. Obwohl ich das gar nicht gut finde. Fühlt sich doch richtig schön warm an, dort unten. Außerdem ist das alles meins. Und die Mama nimmt mir das jetzt einfach weg! Ich protestiere und strampele! Aber… siehe oben.
    Irgendwann ist sie fertig, mein Popo riecht nach einer Firma, die wie die römischen Hausgötter heißt und ich müsste mich jetzt so richtig wohl fühlen. Tue ich aber nicht! Mir fehlt jetzt was! Warum versteht das keiner? Die Mama nimmt die Windel, in der meine ganze Hinterlassenschaft klebt und eilt damit zum Windeleimer. Halt nicht wegwerfen!, rufe ich, aber die Mama beachtet mich gar nicht. Ungerührt entsorgt sie, was mir gehört! Mein Weinen hält sie für Hunger. Kein Wunder, dass ich wenig später meine Wut an dem unschuldigen Karottengemüse auslasse. Mir egal, wenn die Wand davon Sommersprossen kriegt. Die Erwachsenen sind schon komisch. Bei dem Brei da vor mir auf dem Teller, sagt die Mama: „mmmhmmm, fein, lecker!“ und riecht den Duft anscheinend gerne. Wenn derselbe Brei dann hinten wieder raus kommt, hält sie den Atem an und tut alles, damit sie beim Wickeln nichts davon abkriegt. Also wenn ich es mir recht überlege, glaube ich, erwachsen sein ist ganz schön uncool. Mann, was bin ich froh, dass ich ein Baby bin!
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  • Mamas sind die Besten!
    Publiziert 18.10.2011 12:16 | Kommentare: 0 | zuletzt bearbeitet 28.10.2011 14:46

    „Uuuuuääääähhhh“ Hilfe, was ist denn das für ein hässliches Ungeheuer! Lauter Stacheln um ein großes Loch herum, aus dem jetzt auch noch Laute kommen!
    Neiiin! Die Stimme kenn ich doch! Das ist mein Papa! Wahnsinn! Ich schrei gleich noch lauter! Hilfe! Hilfe! Sooo häßlich! Und jetzt nimmt er mich auch noch!
    Vorsicht! Jetzt pass doch mal auf mit deinen großen Pranken! Das geht wirklich nicht! Ich kann meinen Kopf noch nicht selber halten. Pass auf meinen Kopf auf! Pass auf! Pass auf! Mein Kopf! Puuh, das war knapp! Beinahe hätt ich meinen Kopf verloren, noch bevor ich überhaupt weiß, dass ich einen habe!
    Was soll ich bloß tun? Am besten ich kneif die Augen ganz fest zu. Dann sieht er mich nicht. Ich bin einfach nicht da. Das ist am besten.
    Doch der checkt es nicht. Er redet einfach auf mich ein. „uuuh, jetzt checks endlich!“ Mann ist der doof. Der kapiert einfach nicht, dass ich nicht da bin. Dabei habe ich meine Augen ganz fest zu. Vielleicht sollte ich aufhören zu schreien? Das wird’s sein! Ich bin also still.
    Er redet immer noch! Jetzt freut er sich sogar noch, weil er mich beruhigt hat! Beruhigt! Ich fass es nicht! Nur die Mama darf mich beruhigen. Immerhin hat sie mich neun Monate in ihrem Bauch mit sich herum getragen. Darum hat sie jetzt jedes Recht dazu. Aber nur sie.
    Also fange ich wieder an zu plärren. Doch Papa ist Super-Papa. Das will er jetzt der Mama zeigen. Er fährt seinen ganzen Charme auf, trägt mich herum, macht komische Geräusche mit seiner Zunge und zieht alle Register, damit ich endlich still bin. Ich find’s ja ganz lustig, aber still bin ich nicht.
    Im Gegenteil jetzt zeige ich was in mir steckt. Ich schreie bis ich blutrot im Gesicht bin und der Papa mich ganz entsetzt an die Mama zurück reicht. Dort höre ich schlagartig mit meinem Gebrüll auf, weil ich mein Ziel endlich erreicht habe, aber auch weil ich vor Erschöpfung eingeschlafen wäre, wenn ich so weitergeschrien hätte.
    Mama schaut den Papa glücklich an: „Siehst du“, verrät sie. „Es ist ganz einfach!“ Dabei zwinkert sie mir vertraulich zu. Und in diesem Moment hatte ich die Erkenntnis, die fortan mein ganzes weiteres Leben prägen sollte: Mütter wissen einfach alles. Denen kannst du nichts vormachen!
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  • Babys Sicht
    Publiziert 17.10.2011 00:31 | Kommentare: 0 | zuletzt bearbeitet 28.10.2011 14:45

    Wie das passiert ist, weiß ich eigentlich gar nicht. Gerade eben noch lag ich schön eingekuschelt in meiner Höhle, als mich irgendetwas richtig garstig in einen irre engen Gang drückte. Das gefiel mir gar nicht. Ich wehrte mich, aber – oh Schreck! Ich konnte mich immer weniger bewegen! Alles wurde ganz furchtbar eng!
    Immer wieder wurde ich in diesen komischen Schlauch geschubst. So lange bis ich nichts mehr machen konnte. Es fühlte sich wie ein Erdbeben an. Jedenfalls hätte ich das gedacht, wenn ich das Wort gekannt hätte. So dachte ich nur: „Ey, was ist das denn?“ Und ab ging’s wie mit einer Riesenrutsche im Freizeitbad, nur dass da kein Schwimmbecken auf mich wartete, sondern ein komischer Raum mit lauter schreienden Leuten und viel, viel hellem Licht.
    Ich war geschockt: Meine Mami hatte sich vervielfacht und wieso drückte dieses helle Licht auf meine Augen? Leute in weißen Kitteln riefen sich unverständliches Zeug zu und ich bat um ihre Aufmerksamkeit: Ich schrie wie am Spieß.
    Da lag ich auch schon in den Armen von meiner Mami. Woher ich das wusste? Na ja, sie redete genau so komisch, wie ich es schon gewohnt war. Vielleicht nicht ganz so verzerrt, nicht mehr so, als ob sie im Meer badete und mit dem Mund durchs Wasser blubberte. Aber die Stimme erkannte ich hundertprozentig.
    Da bekam ich auf einmal ein ganz komisches Gefühl um die Mitte meines neuen Körpers. Später erzählte mir jemand, dass das „Hunger“ war. Darum saugte ich mich wild irgendwo fest. Obwohl ich saugte und saugte, passierte nichts. Das Gefühl blieb. Ich war natürlich sauer und schrie so laut ich konnte.
    Meine Stimme gefiel mir – darum schrie ich noch mehr. Machte wirklich Spaß.
    Na ja, ich hatte sie ja vorher noch nie gehört. Da wird man doch mal so was ganz Neues ausprobieren können. Immerhin muss ich ja wissen, ob sie funktioniert. Sonst tausche ich sie um – bestimmt ist noch Garantie drauf.
    Das Ausprobieren meiner Stimme dauerte ein wenig länger. Es machte mir immer mehr Spaß. Vor allem, als ich herausfand, dass ich nur zu schreien brauchte – und schon schaute meine Mama nach mir. Mehr noch: sie brachte mir zu essen, zu trinken, nahm mich auf den Arm. Wenn das alles nichts half, schaukelte sie mich.
    Fand ich echt toll. Vor allem die Nummer mit dem Schaukeln. Das machte voll Spaß.
    Schade fand ich nur, dass die Mama dabei meist schaute, als wäre sie traurig, oder wie wenn sie Angst hätte. Warum bloß? Komm ich jetzt nicht drauf. Na ja, egal. Jedenfalls habe ich eine tolle Stimme. Bin ganz zufrieden.
    Das Essen ist auch gut. Ist halt Milch. Aber sonst…. Alles gut.
    Neulich wollte ich wieder mal ganz laut schreien. Leider hatte ich ein wenig Bauchweh. Deshalb fehlte mir die Kraft für das kräftige Schreien. Aus meinen sonst so kraftvollen Tönen, wurde ein weinerliches Gekrächze. Ich wollte mich schon dafür schämen. Doch dann kam die Mami angerannt, schaute ganz besorgt in die Wiege und meinte: „Mein lieber Schatz, was hast du denn?“
    Sie war so ängstlich, so besorgt um mich, dass ich mich super darüber freute. Deshalb sagte ich ihr das auch. Leider hörte es sich an, wie bei einem liebeskranken Frosch. Der quakt auch so schrecklich.
    Entsetzt riss sie mich sofort heraus. „Aber was ist denn?“
    Es war noch immer nichts. Aber sie glaubte mir ja nicht. Stattdessen nahm sie mich in den Arm. – Ah tat das gut! Da jammerte ich ein bisschen weiter… Schadet ja nichts – und tut so gut.
    Sie legte mich vor sich und massierte sanft meinen Bauch. Wunderbar! Ich schrie gleich nach mehr.
    Vorsichtig massierte sie weiter.
    Erst als ich es nicht mehr aushielt und mein Jammern schließlich in frohem Jauchzen endete, hörte sie leider wieder auf.
    Trotzdem freute ich mich: Die Mama sah endlich wieder fröhlich aus!
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