Zwergensprache - was bringt sie wirklich?

Zwergensprache - was bringt sie wirklich?

17.01.2012 15:15

Zwergensprache


Früher hörte man oft dass Eltern mit ihren Babys völlig abartig redeten. Sie da-da-ten, ga-ga-ten, wau-wau-ten…, dass es andere, Nicht-Eltern einfach nur graute. Psychologen und auch „normale“ Erwachsene ohne Kinder fanden, dass mit Kindern ganz normal gesprochen werden sollte.
Doch was ist schon „normal“? Inzwischen gibt es die sogenannte „Zwergensprache“, die Sprache mit Zeichen begleitet. Jeder kennt eine ähnliche Situation. Man verabschiedet sich von einem Kleinkind und sagt: „Winke, winke“, während man gleichzeitig mit der Hand winkt. Und genauso funktioniert die Zwergensprache. Worte werden mit Gebärden begleitet. Inzwischen gibt es Untersuchungen und Forschungsberichte über „Baby Sign“ und den Zusammenhang von Sprache, Gestik und Denken. Diese stammen aus Amerika und Großbritannien.
Bei uns gibt es zunehmend Mutter-Kind-Gruppen, in denen „Zwergensprache“ praktiziert wird. Vorherrschende Meinung ist allerdings, dass die Zwergensprache den Kindern nicht wirklich was bringt. Wer also ganz normal mit seinen Kindern redet, macht keinen Fehler. Im Gegenteil: Wer seine Kinder fördern will, tut das am Besten, in dem er mit einfachen Worten klar strukturierte Sätze von sich gibt, deutlich redet und sein Kind langsam an die „richtige“ Sprache heranführt. So wird die Intelligenz eines Kindes angeregt und sein Wortschatz von Anfang an trainiert und regelmäßig erweitert.

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  • Erstellt von Familienfrau In der Kategorie Allgemein am 17.01.2012 15:15:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 17.01.2012 15:15
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