Weihnachten - was schenken?

Weihnachten - was schenken?

13.11.2011 23:49

Weihnachten – was schenken?
Es war November und ich bekam langsam kalte Füße. Das lag nicht nur daran, dass die Heizung aus war und unser Urlaub schon so lange zurück lag. Es lag auch daran, dass ich Weihnachten kommen sah und wusste, dass ich wieder mal keine Ahnung hatte, was ich irgendjemanden schenken sollte. Meinem Mann nicht, meinem Kind nicht und meiner Schwiegermutter erst recht nicht.
Ich wusste, wenn ich jetzt nicht anfing, mir Gedanken zu machen, würde nichts, aber rein gar nichts unter dem Weihnachtsbaum liegen. Mein Mann meinte: „Schatz, das Auto hat noch nicht mal Winterreifen – und du denkst an Weihnachten!“
Häää? Als ob ich mich jetzt mit so banalen Dingen wie Winterreifen beschäftigen könnte! Da lag mir das nahende Weihnachtsfest schon ganz anders im Magen. Weihnachten: das Fest der Liebe, der Besinnlichkeit, der Gemütlichkeit, aber auch, und da machen wir uns nichts vor: das Fest des Schenkens!
Ich möchte mal meinen Mann sehen, wenn an Weihnachten nichts unter dem Baum liegt, weil… na ja, weil ich an Winterreifen gedacht habe!!!
Weihnachten – was schenken? Ich musste mir rechtzeitig Gedanken machen, deshalb spazierte ich mit Lisa ins nächst gelegene Einkaufsparadies und ließ mich inspirieren. Leider hatten ungefähr… gefühlte 6 Milliarden Menschen denselben Gedanken. Na ja die ganze Welt war da vielleicht nicht im Kaufhaus, aber immerhin so viel, dass ich ständig so eingeengt stand, dass meine Nase unzählige Parfumdüfte genießen durfte, obwohl ich mich nicht in der Parfumabteilung befand. Lisa zog an meiner Jacke, sie sah kreidebleich aus und schien mir einer Ohnmacht nahe. Mit dem untrüglichen Instinkt einer Vierjährigen zog sie mich in die Spielzeugabteilung, wo sie auch augenblicklich wieder Farbe bekam. Ihre Augen glänzten als sie all das schillernde, ratternde und klappernde Spielzeug sah. Sie riss sich von mir los und war in Sekunden vom gefräßigen Spielzeuglabyrinth verschlungen. „Lisa!“, hilflos starrte ich in die leblosen Augen von Puppen, die mir keine Antwort geben wollten. Obwohl ich sie schüttelte und mich mit ihrem Schweigen nicht zufrieden gab. Ich jagte durch die Gänge. Wo war nur mein kleines, hilfloses Mädchen? Hechelnd hetzte ich um die Ecke und sah gerade noch, wie ein Riesenteddybär mein kleines Mädchen auf den Arm nahm, um es nach Fantasia zu entführen. Im letzten Moment gelang es mir, ihm Lisa wieder zu entreißen. Anstatt mir dankbar um den Hals zu fallen, plärrte sie dem Teddy hinterher und weigerte sich, mit mir nach Hause zu gehen.Zu Hause angekommen, hatte ich noch immer keine Weihnachtsgeschenke. Als ich Lisa dazu befragte, stellte ich fest, dass sie noch immer unter Schock stand. Denn sie meinte nur: Sag du mir, was ich mir wünsche.
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  • Erstellt von Katja In der Kategorie Allgemein am 13.11.2011 23:49:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 13.11.2011 23:54
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