Markenzwang - wie kritisch gehen Eltern damit um?

Markenzwang - wie kritisch gehen Eltern damit um?

25.10.2011 16:06

Markenzwang - das ist ein leidliches Thema, das viele Eltern kritisch sehen. Manche gehen so weit, dass sie es begrüßen, wenn Kinder an den Schulen einheitliche Schuluniformen tragen. Es gibt auch schon Schulen, an denen zumindest ansatzweise diese Unformen Anwendung finden, z. B. mit einheitlichen T-shirts.
Bis jetzt hat sich diese Idee noch nicht wirklich durchgesetzt. Zu groß ist der Hang sich zumindest in der Kleidung individuell auszuleben. Das Problem ist nicht neu. Schon seit den Siebzigern hat mit der Jeans, die damals überall (selbst in den Klassenzimmern) Einzug gehalten hat, ein gewisses Markenbewusstsein begonnen. Damals war es noch die Wrangler-Jeans, gefolgt von Lewis, die damals modische Akzente setzten. Auch die „richtigen“ Turnschuhe spielten bald eine große Rolle.
Solange es nur um Individualisierung geht, ist daran auch nichts auszusetzen. Erst wenn andere, vermeintlich Schwächere ausgegrenzt werden, wird es unschön, denn dann setzt der Markenzwang wirklich ein.
Hier sollten Eltern ihre eigenen Ansichten einer falschen Meinungsbildung entgegensetzen.
Eine einfache Möglichkeit ist, den Kindern nicht immer nur das Neueste zu kaufen, oder ihnen auch einfach mal „Billigprodukte“ zuzumuten. Als Eltern von Grundschulkindern hat man noch Einfluss auf die eigenen Kindern, den man unbedingt nutzen sollte!

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  • Erstellt von Familienfrau In der Kategorie Allgemein am 25.10.2011 16:06:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 11.12.2015 17:41
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Kommentare
  • Franz Josef Neffe
    14.08.2012 13:57

    Vor ca. 30 Jahren besuchte ich meinen Schweizer Kollegen B.Linggi, der mit seinen Schülern schon jahrelang täglich Autosuggestion in der hohen Qualität von E.Coué praktizierte. Es gab damals eine Sondernummer der Zeitschrift "Autosuggestion", voll mit Erfolgsberichten seiner Schüler. Da hatte z.B. ein Mädchen ein Ekzem am Arm. Der Arzt sagte: "Da musst Du aufpassen, da kann etwas Schlimmes draus werden!" und erhielt als Reaktion: "Das ist eine negative Suggestion." Da war er platt. Ein Vater klagte der Tochter, er hätte ein Tennismatch gegen jemand, der ihm haushoch überlegen sei. Die Tochter sagte: "Du machst das verkehrt, Papa, Du musst sagen; ich gewinne!" Der Vater lernte von der Tochter und gewann. Und wenn die großen Schüler in der Pause´seine 5./6.Klässler wegen Klamotten anmachen, lassen die sie abblitzen: "Ich denke selbst."
    Ich habe damals für ein bekanntes deutsches Magazin diese nachahmenswerten Ich-kann-Geschichten berichtet.
    Guten Erfolg!
    Franz Josef Neffe



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