Was ist eigentlich ADHS?

Was ist eigentlich ADHS?

03.10.2011 12:07

Bei ADS oder ADHS handelt es sich um eine ererbte Störung. Dabei kann der Betroffene die Vielzahl von Informationen, die auf ihn einstürmt nicht mehr richtig einordnen und steuern,
da die dafür verantwortlichen Botenstoffe im Gehirn beeinträchtigt sind.

Kinder, die unter diesem Krankheitsbild leiden, sind meist in ihrer Wahrnehmung eingeschränkt, haben Probleme im Umgang mit anderen Kindern und Erwachsenen, sind unorganisiert, unordentlich, haben eine mangelnde Frustrationstoleranz, sind zappelig, ungeschickt, tollpatschig und ermüden schnell.

Dabei unterscheiden wir Kinder mit Hyperaktivität, die sogenannten ADHSler und die Kinder, mit Hypoaktivität, das sind die ruhigen, verträumten Kinder, die oft in ihrer eigenen Traumwelt leben und deshalb zunächst nicht auffallen.

Eltern, die Kinder mit so einem Krankheitsbild haben, sind manchmal direkt vor den Kopf gestoßen und wollen nicht wahrhaben, dass ihr Kind „anders“ ist. Andere sind erleichtert: endlich wissen sie, dass nicht ihr eigenes erzieherisches Verhalten die Ursache für das kindliche Benehmen ist.

Für alle Eltern gilt: einen kühlen Kopf bewahren. Es ist Ihr Kind! Nehmen Sie es an, auch in seiner Unvollkommenheit.
Befolgen Sie die Ratschläge Ihres Arztes. Unbehandelte ADHS-Kinder machen Schulabschlüsse weit unter ihren Fähigkeiten. Außerdem neigen sie leichter zu Drogen- oder Alkoholmissbrauch, oder auch zu Suizid-Versuchen.

Eine medikamentöse Therapie wird oft begleitet von einer Verhaltenstherapie. ADHS-Kinder brauchen ganz besonders Regeln und Grenzen.

Erste Anlaufstelle bei Verdacht auf ADHS ist Ihr Kinderarzt! Für weiterführende Literatur klicken Sie hier!

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  • Erstellt von Familienfrau In der Kategorie Allgemein am 03.10.2011 12:07:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 03.10.2011 13:14
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Kommentare
  • Franz Josef Neffe
    21.08.2013 17:32

    ADHS heißt in der neuen Ich-kann-Schule: "Alle Dummen haben´s schwer."
    Es wird zwar von den (Fach-)Leuten, die das Problem nicht lösen können, behauptet, dass da ein Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätssyndrom vorliege, aber die meisten können noch nicht einmal richtig erklären, was das auf Deutsch heißt.
    Griech. SYN-DROMOS heißt DER ZUSAMMENLAUF.

    Wenn also ein ganzer Haufen Problematik zusammengekommen ist und keiner mehr Lust hat, das genauer zu prüfen und zu untersuchen, sagt man einfach SYNDROM dazu. Das täuscht vor, man würde alles verstehen und habe es ganz präzise mit einem Fachwort benannt. In Wirklichkeit aber bedeutet SYNDROM immer, dass man gar nichts weiß und auch nichts wissen will.

    Dann tun die Fachleute für ADHS und die riesige Schar ihrer Blindgläubigen auch immer so als ob das Kind eine neue, ganz unerklärliche Krankheit hätte: ein sogenanntes Aufmerksamkeitsdefizit.
    Wer die Augen aufmacht und selber genau hinschaut, erkennt den primitiven Irrtum:
    Das Kind hat gar kein Aufmerksamkeitsdefizit.

    Das haben die verständnis- und hilflosen Erwachsenen, die dauernd Druck und noch mehr Druck machen und denen es so nicht gelingt, die kindliche Aufmerksamkeit auf sich zu ZIEHEN.
    Mit Druck kann man nicht ziehen.

    Mit Druck verspielt man die Aufmerksamkeit nur immer noch mehr.
    Das sollte man doch langsam einmal bemerken können!
    Wenn also hier eine Krankheit vorliegen sollte, dann ganz sicher nicht beim Kind.

    Allein wenn ich die physikalische Abbremsung der Lebensfunktionen durch die starre Sitzfläche eine Schülerstuhles messe, ist das Mindeste, was zum Ausgleich zu erwarten ist, Hyperaktivität.
    Da werden Vitalfunktionen ständig von 100 % auf unter 10 % gedrosselt, und die Überlebensinstanz im Menschen muss sich die geraubten 90 % Bewegung wiederholen und zwingt das Kind, AUS GESUNDHEITSGRÜNDEN und nicht zur Unterrichtsstörung - 190 % Bewegung zu machen.
    Unterricht, der ständig DRUCK macht, ist einer der vernünftigsten Gründe, die ich kenne, mindestens hyperaktiv zu werden.

    Wir alle müssen so manches ganz neu sehen lernen, wenn sich die Probleme endlich auflösen sollen.

    Guten Erfolg!

    Franz Josef Neffe



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