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Wie modern ist der "Struwwelpeter"?

Erstellt 07.10.2011 18:19 von Familienfrau 07.10.2011 18:19 In der Kategorie Allgemein.

Eine junge Mutter von heute stellt sich ihrer Erziehungsaufgabe anders, als Frauen vor fünfzig, oder gar hundert Jahren. Den Zeitgeist früherer Erziehung kann man auch am „Struwwelpeter“ ablesen. Früher als „das“ Kinderbuch von Generation zu Generation weitergereicht, ist er heute mehr oder weniger verpönt, oder dient sogar zur Abschreckung.
Bei meiner Recherche habe ich eine Umdichtung vom Suppenkaspar gefunden:
Der Kaspar, der war kerngesund,
Ein dicker Bub’ und kugelrund,
Er hatte Backen roth und frisch,
Die Suppe aß er hübsch bei Tisch.
Doch einmal fing er an zu schrei’n:
„Ich esse keine Suppe – nein!
Ich esse meine Suppe nicht!
Nein! Meine Suppe ess’ ich nicht.“

D’rum dachte man den nächsten Tag,
Ob er nicht lieber Kaffee mag.
Doch weil der schmeckt nach Surrogat,
Bekam ihn bald der Kaspar satt.
D’rauf kochte man dem Kaspar Thee,
Auch damit war’s das nämliche –
Es macht’ nur ein paar Tage lang
Der süße Thee ihm Amusemang.
Am vierten Tag zu seinem Glück
Kehrt Kaspar zu der Supp zurück,
Denn durch Erfahrung jetzt belehrt,
Erkennt er ihren Nahrungswerth
Und überzeugte sich dabei,
Daß nichts so gut, wie Suppe sei.

Obwohl diese Dichtung von Franz Bonn stammt, einem Autor, der auch schon seit über hundert Jahren tot ist, wirken diese Verse fast modern. Immerhin wird der Kaspar durch Einsicht zum richtigen Verhalten gebracht.

Und genau darum geht es auch in der heutigen Erziehung: Das Kind soll über den Verstand gelenkt werden. Das ist natürlich auch die Herausforderung. Wie bringe ich ein widerstrebendes und sich wehrendes Kleinkind dazu, einzusehen, dass es seine Schuhe anziehen soll? Oben wird ein möglicher Lernweg bereits angedeutet: durch Erfahrung.
Ein Kind, das spürt, dass sich der Boden, ohne Schuhe sehr kalt anfühlt, oder dass sich Steine in die kleinen Füßchen bohren, wird sich diese Erfahrung am Ende merken.

Mein Tipp an alle genervten Mütter: Lassen Sie Ihr Kind seine Erfahrungen machen – jedenfalls immer dort, wo keine unmittelbare Gefahr besteht!
Ansonsten halten Sie es mit Maria Montessori, die das Motto geprägt hat: „Hilf mir, es selbst zu tun!“ In diesem Sinne sind Sie der Begleiter Ihres Kindes!



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Montessori - Pädagogik - Was versteht man darunter?

Erstellt 05.10.2011 23:42 von Familienfrau 05.10.2011 23:42 In der Kategorie Allgemein.

Maria Montessori wurde am 31.8.1870 in Chiaravalle bei Ancona/ Italien geboren. Sie studierte erst Naturwissenschaften, dann Medizin. Sie promovierte 1896 und wurde die erste Ärztin Italiens.

Später übernahm sie die Leitung eines Instituts, an dem Lehrer für Behinderte ausgebildet wurden. Danach studierte sie Pädagogik, Anthropologie und Experimentalpsychologie. Sie eröffnete 1907 das erste Kinderhaus und entwickelte aufgrund ihrer Kenntnisse in der Behindertenarbeit und ihres Studiums eine eigene Pädagogik. Sie verband den erzieherischen Bereich mit dem medizinischen. Ihre Vorbilder waren die beiden französischen Ärzte Itard und Séguin, die sich u.a. intensiv mit der Beobachtung schwachsinniger Kinder beschäftigten. Maria Montessori erhielt einen Lehrauftrag für Anthropologie und bekam für zwei Jahre die Leitung einer Schule für Schwachsinnige. Sie studierte Psychologie und Pädagogik und arbeitete im ersten Kinderhaus im römischen Elendsviertel San Lorenzo, das 1907 eröffnet wurde. Sie veröffentlichte 1901 ihr erstes grundlegendes Werk: "Selbsttätige Erziehung im frühen Kindesalter"

Sie kam aufgrund ihrer Beobachtungen an behinderten und verhaltensauffälligen Kindern zu dem Ergebnis, dass das Kind einen „Bauplan der Seele“ in sich trägt. Wenn einem Kind eine sogenannte vorbereitete Umgebung, d. h. eine Umgebung mit bestimmtem Arbeitsmaterial, zur Verfügung steht, wird es sich selbständig, frei und spontan entwickeln können. Für den Erzieher ist es Voraussetzung, die sensiblen Phasen des Kindes zu erkennen, die Kinder zu lieben und zu achten. Ein bis heute immer wieder zitierter Satz ihrer Pädagogik lautet: „Hilf mir es selbst zu tun!“ Auf diesen Punkt kann man die gesamte Montessori-Pädagogik zusammenfassen. Es geht einfach darum, dem Kind genügend Anregungen zu geben, damit es einen Anreiz hat, sich zu entwickeln. Erwachsene müssen diese Entwicklung begleiten und wenn nötig beobachtend eingreifen.
Aus diesen Erkenntnissen heraus hat Maria Montessori Material entwickelt, das heute nach ihrem Namen benannt wurde und unter dem Begriff Montessori-Material bekannt ist. Es gibt Kindergärten und Schulen, die nach dem pädagogischen Konzept von Maria Montessori arbeiten.

Aber auch die Einrichtungen, die nicht ausschließlich nach Maria Montessori ausgerichtet sind, haben inzwischen erkannt, dass die Ansätze dieser großen Pädagogin heutigen Erziehungsvorstellungen sehr entgegen kommen. Aus diesem Grund arbeiten viele Erzieher zumindest ergänzend mit Montessori-Materialien.“Weitere Infos in der Navigation unter „Montessori“



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Festes Schuhwerk - sicher unterwegs!

Erstellt 05.10.2011 18:25 von Familienfrau 05.10.2011 18:25 In der Kategorie Allgemein.

Bald sieht man sie wieder: Kleine süße Menschlein, eingepackt wie Gummizwerge, die Füße in Gummistiefeln und pitsche, patsch hinein in die Wasserpfütze. Welch ein Spaß! Das ist er für die meisten Kinder!

Trotzdem: Gummistiefel sind keine idealen Schuhe für Kinder, die ihre ersten Schritte gerade erst hinter sich haben. Die kleinen Füße brauchen Halt. Diesen bekommen sie nicht in den nachgiebigen Gummistiefeln. Deshalb ist festes Schuhwerk die bessere Entscheidung. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Zehen noch zwei Finger breit „Spiel“ haben. So sitzen die Schuhe richtig.
Für das richtige Wachstum der kleinen Füße ist das passende Schuhwerk natürlich sehr wichtig. So vermeiden Sie Plattfüße und beugen Fehlstellungen rechtzeitig vor. Schließlich soll Ihr Nachwuchs leichtfüßig durchs Leben gehen!



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Kinderwunsch in Deutschland

Erstellt 04.10.2011 11:51 von Familienfrau 04.10.2011 11:51 In der Kategorie Allgemein.

Nur 15 Prozent der Frauen und Männer wollen keine Kinder, belegt eine Studie des Zukunftsinstituts von Mattias Horx. Immerhin wünschen sich 54 Prozent der Befragten im Alter zwischen 16 und 35 Jahren zwei Kinder. Aus diesen Gründen meint der Geschäftsführer des Instituts, Andreas Steinle: "Die Geburtenquote wird sich langsam nach oben bewegen. Aber das ist ein sehr zäher Prozess."

Das wäre natürlich wünschenswert. Wie zäh dieser Prozess ist, sieht man an der Äußerung von Ralf Dietrich, der Direktor des Instituts für Bevölkerungs- und Gesundheitsforschung an der Universität Bielefeld ist. Er sagt: Nach jüngsten Hochrechnungen wird von den heutigen Frauen um die 30 fast jede Dritte kinderlos bleiben. Leider scheint das Elterngeld keine demografische Wirkung zu haben. Und das obwohl im vergangenen Jahr 13 000 Babys mehr auf die Welt kamen als 2009. Nach Ralf Dietrich sind das die nachgeholten Geburten, die 2009 wegen der Wirtschafts- und Finanzkrise verschoben wurden.

Ob die Hochrechnungen stimmen, oder sich die Geburtenquote tatsächlich nach oben bewegt, müssen die nächsten Jahre zeigen. Viele junge Frauen, die sich für Kinder entschieden haben, leiden unter der oft ablehnenden Art, wie ihre Mitmenschen auf ihre Kinder reagieren. Möglicherweise liegt das auch daran, dass Menschen verlernt haben, mit Kindern umzugehen, einfach, weil sie in unserem Alltag zu wenig präsent sind. Wenn Frauen wieder mehr Kinder bekommen, trägt das vielleicht auch zu einem wärmeren Gesamtklima in Deutschland bei! Zu wünschen wäre es uns!



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Kind und Computer - geht das überhaupt?

Erstellt 03.10.2011 17:28 von Familienfrau 03.10.2011 17:28 In der Kategorie Allgemein.

Wie geht mein Kind sinnvoll mit dem Computer um? – ist eine Frage, die viele Mütter umtreibt.
Wie vermeide ich, dass es vom Computer beherrscht wird. Wie sorge ich dafür, dass es lernt, den Computer zu beherrschen.
Kinder, die den Computer ausschließlich als Spielzeug nutzen, laufen Gefahr Opfer unverantwortlicher Spielehersteller zu werden. Sie ziehen sich alles rein, was sie an CDs kriegen können. Letztlich ist dieser Computerkonsum genauso schlimm, wenn nicht sogar schlimmer als unverantwortlicher Fernsehkonsum. Schlimmer deshalb, weil ich bei den Computerspielen selbst zum Akteur werde und bei schlecht gemachten Spielen schnell zum Massenmörder werde, ohne dass ich mir dessen recht bewusst bin.
Zwar konnte bisher keine eindeutige Antwort bei der Frage der aggresssionsfördernden Wirkung durch gewalthaltige Computerspiele gefunden werden, doch das darf nicht mit einer Verharmlosung dieses Bereiches einhergehen.
Auch Maßnahmen des Jugendschutzes greifen nur bedingt. Dazu gehören vor allem die Indizierungsverfahren, die die Bundesprüfstelle für jungendgefährdende Schriften in Bonn auf Antrag von Jugendämtern durchführt. Das Verfahren ist jedoch langwierig und bis die Spiele auf dem Index stehen und damit nicht an Jugendliche verkauft werden dürfen, sind diese Spiele schon längst weit verbreitet. Eltern sollten sich über die Notwendigkeit im klaren sein, ein wachsames Auge darüber zu haben, welche Spiele die Kinder bevorzugen und in welchem zeitlichen Umfang sie sich mit diesen Spielen befassen.
Dennoch stellt sich die Frage, wie die Eltern mit diesem komplexen Medium und dessen Problematik umgehen sollen. Viele Eltern fühlen sich einfach überfordert. Doch wir müssen uns alle dieser Auseinandersetzung stellen und uns darüber im Klaren sein, dass der Computer an sich nicht schlecht ist, ganz im Gegenteil, der Computer ist ein tolles Werkzeug, nur die Software kann manchmal schädlich sein. Eine Diskussion über Spiele wird oft sehr fälschlich über den Computer geführt. Diesen zu verdammen würde bedeuten, den Legasthenikern das Lernprogramm zu nehmen und Hörgeschädigten die Information.
Was können Sie als Eltern nun tun?
Sie müssen sich informieren.
Lassen Sie Ihr Kind an den Computer und weisen Sie ihm den Weg zu verantwortungsvollen Seiten. Ihr Kind sollte begreifen, dass Internet in erster Linie eine Möglichkeit ist, in Sekundenschnelle an eine Fülle von Informationen zu kommen.
Hier ist eine Auswahl empfehlenswerter Suchmaschinen für Ihr Kind:
Frag Finn - www.fragfinn.de
stellt geprüfte kindgerechte Inhalte zur Verfügung. Der gemeinnützige fragFINN e.V. engagiert sich ür einen positiven Jugendmedienschutz und die Förderung von Medienkompetenz von Kindern.

Blinde Kuh – Suchmaschine für Kinder - http://www.blinde-kuh.de
ist eine sehr bekannte Suchmaschine für Kinder oder Eltern.

Kindex- die Kindersuchmaschine - http://www.kindex.de
Gesetzestexte zu Kinder- und Jugendthemen, Online-Spiele für Kinder, Diskussionsforen zu Schulproblemen, zum Jugendschutz, Gesundheit und Kindschaftsrecht.

Helles Köpfchen -Suchmaschine für Kinder und Jugendliche - http://www.helles-koepfchen.de
Internetportal für Kinder und Jugendliche. Nachrichten und Informationen

Trampeltier - Die Kindersuchmaschine für Klein und Groß - http://www.trampeltier.de
Interessante Links für Kinder!

Clikks - die Kindersuchmaschine - http://www.kindercampus.de/clikks
Eine Suchmaschine für Kinder mit Themenkatalog des Portals Kindercampus.

Safetykid - Die Kindersuchmaschine - http://www.safetykid.net
Suchmaschine für Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 14 Jahren mit geprüften und altersgerechten Seiten

Loopilino - die Kinder-Suchmaschine - http://www.loopilino.de
Suchmaschine nur für Kinder

Dipty - Suchmaschine für Kinderwebseiten - http://www.dipty.de
Suchmaschine für Kinder-Webseiten und sicherer Surfraum. Der Dipty-Club ist ein kostenpflichtiges soziales Netzwerk für Kinder.



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Was ist eigentlich ADHS?

Erstellt 03.10.2011 12:07 von Familienfrau 03.10.2011 12:07 In der Kategorie Allgemein.

Bei ADS oder ADHS handelt es sich um eine ererbte Störung. Dabei kann der Betroffene die Vielzahl von Informationen, die auf ihn einstürmt nicht mehr richtig einordnen und steuern,
da die dafür verantwortlichen Botenstoffe im Gehirn beeinträchtigt sind.

Kinder, die unter diesem Krankheitsbild leiden, sind meist in ihrer Wahrnehmung eingeschränkt, haben Probleme im Umgang mit anderen Kindern und Erwachsenen, sind unorganisiert, unordentlich, haben eine mangelnde Frustrationstoleranz, sind zappelig, ungeschickt, tollpatschig und ermüden schnell.

Dabei unterscheiden wir Kinder mit Hyperaktivität, die sogenannten ADHSler und die Kinder, mit Hypoaktivität, das sind die ruhigen, verträumten Kinder, die oft in ihrer eigenen Traumwelt leben und deshalb zunächst nicht auffallen.

Eltern, die Kinder mit so einem Krankheitsbild haben, sind manchmal direkt vor den Kopf gestoßen und wollen nicht wahrhaben, dass ihr Kind „anders“ ist. Andere sind erleichtert: endlich wissen sie, dass nicht ihr eigenes erzieherisches Verhalten die Ursache für das kindliche Benehmen ist.

Für alle Eltern gilt: einen kühlen Kopf bewahren. Es ist Ihr Kind! Nehmen Sie es an, auch in seiner Unvollkommenheit.
Befolgen Sie die Ratschläge Ihres Arztes. Unbehandelte ADHS-Kinder machen Schulabschlüsse weit unter ihren Fähigkeiten. Außerdem neigen sie leichter zu Drogen- oder Alkoholmissbrauch, oder auch zu Suizid-Versuchen.

Eine medikamentöse Therapie wird oft begleitet von einer Verhaltenstherapie. ADHS-Kinder brauchen ganz besonders Regeln und Grenzen.

Erste Anlaufstelle bei Verdacht auf ADHS ist Ihr Kinderarzt! Für weiterführende Literatur klicken Sie hier!



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PEKiP - Das Prager Eltern-Kind-Programm

Erstellt 27.09.2011 14:20 von Familienfrau 27.09.2011 14:20 In der Kategorie Allgemein.

Ein neues Modewort – schon mal gehört, aber trotzdem nicht gewusst, was sich dahinter verbirgt?

Gut, so neu ist dieses Wort eigentlich nicht, - die Marke gibt es schon seit 1988 - und es ist auch kein Modewort, sondern die Abkürzung für ein Eltern-Kind-Programm, genauer das Prager-Eltern-Kind-Programm, kurz PEKiP genannt. Der Begründer dafür war Jaroslav Koch, ein tschechischer Psychologe. Er forschte bis zu seinem Tod 1979 am Prager Institut für Mutter und Kind. PEKiP ist ein Spiel- und Bewegungskonzept, verbunden mit Sinnesanregungen für Eltern und Kinder, die hier gemeinsam spielen.

In den PEKiP-Gruppen koordiniert eine Leitung das Geschehen. Die Leiterin führt das Gespräch so, dass eine Basis des Vertrauens und der Toleranz entsteht. Für alle Teilnehmer, also Eltern und Kinder, sind die grundlegenden Lernziele Kooperationsbereitschaft und Einfühlungsvermögen.
In der Gruppe achtet die Leitung darauf, dass Unterschiede bei gleichaltrigen Babys nicht durch Konkurrenzdenken, oder zu großer Besorgnis falsch gewichtet werden, sondern dass Unterschiede als bereichernde Vielfalt wahrgenommen werden. Andererseits hat die Leitung so viel Erfahrung, dass sie körperliche, oder verhaltensmäßige Abweichungen erkennt und die Eltern gezielt darauf aufmerksam machen kann, damit diese entsprechende Ärzte zu Rate ziehen können.

Die Babys sind beim PEKiP-Training nackt, weil so ihr natürlicher Bewegungsdrang durch nichts eingeschränkt wird. Der Raum ist angenehm temperiert. Spielmaterial wird durch die Leitung mitgebracht, um die Babys entsprechend ausprobieren zu lassen. Die Eltern erhalten Anregungen, wie sie zu Hause durch einfache Alltagsgegenstände den Aktionsradius ihres Babys erweitern können.

Hier können Sie sich über dieses Thema noch weiter informieren!



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Warum Mütter ihr Baby für das Schönste halten!

Erstellt 22.09.2011 12:58 von Familienfrau 22.09.2011 12:58 In der Kategorie Allgemein.

Mein Kind ist das Schönste der ganzen Welt! (Fast) jede Mutter ist davon überzeugt! Die Anstrengung der Geburt liegt gerade hinter ihr und ein winziges, kleines, verschrumpeltes Etwas schläft direkt neben ihr! Sie sieht nicht, was vielleicht ein Unbeteiligter sieht: nämlich ein bläulich verfärbtes und zerknautschtes Menschenkind, oder auch eines, das aussieht, wie ein Hummer, der gerade aus kochendem Wasser kommt.
Nein, die Mutter sieht ein wunderschönes Baby, das vollkommen ist!
Warum nur? Weil diese Betrachtungsweise in unseren Genen verankert ist? Oder ist irgendein geheimnisvolles Hormon dafür verantwortlich? Oder der hohe Adrenalinausstoß, den manche von uns durch die Geburt erleben?
Vielleicht ist die Antwort viel banaler: Wir haben dieses Kind neun Monate lang ausgetragen und uns dann durch eine sehr anstrengende Geburt gekämpft – jetzt haben wir uns eine Belohnung verdient: nämlich das schönste Kind der Welt! Egal, was andere sagen: Mein Baby ist das Schönste!
Was wir sehen, ist ohnehin sehr subjektiv. Die Schwiegermutter: „Ganz der Papa, es hat dieselbe Nase!“ (die Nasenform verändert sich beim Kleinkind noch ), die eigene Mutter: „Sieht aus wie du, du hattest auch so kleine Öhrchen!“ (auch Ohren sind noch sehr unausgebildet).
Ich kann mich ganz entspannt zurücklehnen und einfach mein Baby genießen: „So wie es aussieht, ist es einfach genial – das schönste, klügste und beste Baby, das ich jemals gesehen habe!“



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Zähneputzen beim Baby!

Erstellt 21.09.2011 11:27 von Familienfrau 21.09.2011 11:27 In der Kategorie Allgemein.

Zähneputzen – und das beim Baby? Ist das wirklich nötig? Die tägliche Zahnpflege fällt vielen Erwachsenen schwer und dann noch einem widerspenstigen Baby die Zähne putzen? Mancher Mutter bricht schon beim Gedanken daran der Schweiß aus!
Je nach Temperament Ihres Babys stellt die tägliche Zahnpflege hohe Anforderungen an Sie. Trotzdem sollten Sie versuchen, Ihr Baby an das regelmäßige Putzen zu gewöhnen. Umso früher dieses zur „lieben“ Gewohnheit wird, umso besser. Benutzen Sie eine Babyzahnbürste und lassen Sie es gerne eine Weile damit spielen. Es soll wissen, mit welchem Gegenstand Sie ihm im Mund herumstochern. Machen Sie ein Spiel aus der täglichen Zahnpflege. Beginnen Sie mit einem Kitzelspiel. Lassen Sie Ihre Finger den Arm heraufwandern, immer höher und höher bis Sie schließlich den Mund erreichen. Reden Sie dabei rhythmisch und spielerisch mit Ihrem Baby. Z. B. „Da geht der Mann, da steht der Mann, da läut‘ er an dem Glöckchen an (am Ohrläppchen ziehen), geht die Treppe rauf, mach die Tür weit auf (den Mund des Babys öffnen) bürstet hin, bürstet her, bürsten ist doch gar nicht schwer!“ Rhythmisches Sprechen beruhigt Ihr Kind, es findet das Spiel lustig und lässt sich so leichter auf das Zähneputzen ein.
Fass Sie glauben, die Milchzähne wären völlig unwichtig, da sie ihr Kind ja sowieso wieder verliert, sind Sie im Irrtum. Hat Ihr Kind einmal Karies, so übertragen sich die Bakterien auch gerne auf die bleibenden Zähne. Achtung: Bitte lutschen Sie den Schnuller Ihres Kindes nicht ab – und stecken ihn anschließend Ihrem Kind in den Mund. Dadurch übertragen Sie Ihre eigenen eventuell vorhandenen Kariesbakterien auf Ihr Kind. Gewöhnen Sie Ihr Kind rechtzeitig an die Zahnbürste. Auch wenn es anfangs vielleicht ein wenig nervig ist!



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Drill oder Toleranz - wie erziehe ich richtig?

Erstellt 20.09.2011 11:05 von Familienfrau 20.09.2011 11:05 In der Kategorie Allgemein.

Eine chinesischstämmige US-Amerikanerin, Frau Amy Chua hat uns mit ihrem Buch „Die Mutter des Erfolgs“ gezeigt, wie Erziehung auch sein kann: dizipliniert, streng, hart. Das Ergebnis: erfolgreiche, diszipliniert arbeitende Kinder.
Unsere Erziehung ist anders. Das hängt natürlich auch sehr eng mit unserer Geschichte zusammen. Wenn eine deutsche Mutter heutzutage mit ihrem zweijährigen Kind darüber diskutiert, welches T-shirt es anziehen möchte, dann deshalb weil ihre eigene Mutter, oder Großmutter nach streng diktatorischen Erziehungsmaßstäben erzogen wurde. Das Ergebnis: Ja-Sager, völlig unselbständig der „Obrigkeit“ untertan. Darum hat die Nachkriegsgeneration in den 60igern für anti-autoritäre Erziehung plädiert, ein Erziehungsstil, der so heute sicher nicht mehr praktiziert wird. Es gab zu viele „Kinderkrankheiten“. Doch dieser Ansatz wurde zu einem modernen Erziehungsstil weiterentwickelt. Es geht längst nicht mehr nur darum, meinem Kleinkind die Freiheit zu lassen, sein Kleidungsstück selbst auszuwählen. Inzwischen geht es darum, meinem Kleinkind zu zeigen, wie es diese Freiheit auch selbst bestimmt anwendet. Es geht darum, ein Kind mit Respekt, Toleranz und Wertschätzung zu erziehen.
Doch es gibt einen Erziehungsstil, der beides zusammenbringt: Disziplin und Selbstbestimmung. Natürlich gehört es dazu, als Eltern konsequent zu bleiben und den Kindern konsequent aufzuzeigen, wo ihre Grenzen sind. Dazu gehört zunächst ein ruhiger, sachlicher, aber bestimmter Ton. Wenn die Grenzen von Anfang an sehr weit gezogen wurden, ist dieser Erziehungsstil kein Problem. Die Kinder haben viele Freiheiten und lernen trotzdem Grenzen und Regeln zu akzeptieren. Dazu kann später dann auch der regelmäßige Geigenunterricht gehören und das entsprechende Üben.
Ein moderner Erziehungsstil führt nicht dazu, dass Kinder weniger erfolgreich werden. Im Gegenteil: sie fühlen sich wertgeschätzt und auch dann geachtet, wenn sie weniger leistungsfähig sind, als ihre Freunde.



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Fremdbetreuung für Babys?

Erstellt 28.07.2011 19:36 von Familienfrau 28.07.2011 19:36 In der Kategorie Allgemein.

Wer schon bald nach der Geburt wieder arbeitet, steht ratlos vor der Frage: wer soll mein Baby betreuen, während ich arbeite?



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