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Silvesterparty – trotz Kindern genießen!

Erstellt 20.12.2011 14:03 von Familienfrau 20.12.2011 14:03 In der Kategorie Allgemein.

Silvesterparty – trotz Kindern genießen!


Sie möchten gerne wieder mal ausgehen? Das alte Jahr geht zu Ende und alle Ihre Bekannten feiern nur Sie sind zu Hause? Weil Sie wegen Ihrer Kinder das Haus nicht verlassen möchten? Sehnsüchtig denken Sie an die Zeit zurück, als Sie noch solange fort bleiben konnten, wie Sie selbst es wollten. Doch jetzt sind Sie buchstäblich ans Haus gebunden!
Statt feiern, richtig toll abtanzen und es mal zünftig krachen lassen, ist eher langweiliges Punschschlürfen zu Hause angesagt, natürlich ohne jeden Lärm, damit der Nachwuchs nicht plötzlich aufwacht und Angst bekommt! Also auch ohne Böller und Feuerwerkskracher, insgesamt eher ruhig halt!
Das muss nicht sein! Auch an Silvester gibt es gute Geister, die sich darüber freuen würden, Ihre Kinder zu hüten. Diese Geister, auch Babysitter genannt, stehen auch an Silvester zur Verfügung. Darum planen Sie unbesorgt einen schönen Abend und organisieren Sie sich einen Babysitter. Eine gute Agentur ist Betreut.de. Den Button finden Sie auf dieser Homepage unten. Hier bekommen Sie übrigens nicht nur Kinderbetreuung, sondern auch Betreuung rundum die Familie, sogar für Tiere! Wenn Sie noch ein originelles Weihnachtsgeschenk für Freunde suchen, können Sie auch einen Geschenkgutschein für einen Babysitter schenken! Auch das ist eine gute Idee, die sicher prima ankommt!
Also, worauf warten Sie: Planen Sie einen herrlich unbeschwerten Silvesterabend!



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Die Weihnachtsgeschichte: Jesus Geburt

Erstellt 19.12.2011 12:49 von Familienfrau 19.12.2011 12:49 In der Kategorie Allgemein.

Josef stand an der Tür. Die Arme auf den Pfosten gestützt. Das hereinfallende Sonnenlicht spiegelte sich auf seinen muskulösen Oberarmen. Josef war ein stattlicher Mann, dem die schwere Arbeit auf einer Baustelle viel Spaß machte. Denn als Zimmermann hatte er einen gefragten Beruf und kam manchmal den Aufträgen kaum nach.
„Maria hast du schon gepackt?“, fragte er seine Verlobte, die gerade Wäsche in einem großen Bottich schrubbte. Maria strich sich eine widerspenstige Haarsträhne aus dem Gesicht und wandte sich ihrem Verlobten zu. „Fast. Jetzt wasche ich noch ein paar Sachen, die wir auch dringend brauchen. Wenn die trocken sind, packe ich sie noch zusammen. Dann bin ich fertig.“
Josef nickte. „Gut. Wir müssen uns beeilen. Ich habe gehört, es sind schon sehr viele Leute unterwegs. Jeder dahin wo er seine Wurzeln hat.“
„Na ja und die liegen halt bei uns in Bethlehem!“, lachte Maria.
„Das ist ja auch ein großer Spaß, wenn du nicht ausgerechnet jetzt schwanger wärst!, meinte Josef.
Am nächsten Tag ging es dann los. Josef brachte schon früh am Morgen einen Esel mit. „Los setz dich drauf!“, forderte er Maria auf. „Ich bin doch keine alte Frau!“, entrüstete sich Maria. Doch dann freute sie sich doch über das Fortbewegungsmittel und setzte sich auf den Esel, den Josef schon mit all ihren Habseligkeiten beladen hatte.
Dann machten sie sich auf den Weg. Unterwegs begegneten ihnen viele andere, die auch auf dem Weg in ihr Heimatdorf waren. Alle gingen in ihre Dörfer um sich zählen zu lassen. Denn Kaiser Augustus wollte genau wissen, wie viele Menschen in diesem Land lebten.
Darum zogen Maria und Josef von Nazareth bis nach Bethlehem. Es war ein weiter Weg. Und als sie endlich nach Bethlehem kamen, fühlte sich Maria gar nicht gut. Die Reise hatte sie sehr angestrengt und sie spürte das Kind in ihrem Bauch.
„Josef, es wird Zeit, dass wir eine Übernachtungsgelegenheit finden“, meinte sie. Ihr Verlobter schaute sie besorgt an. „Ja,“ murmelte er nur. Doch er sah auch die vielen Menschen, die genauso fremd hier waren, wie sie selbst. Er wusste, dass es schwierig wäre, etwas Geeignetes zu finden.
Müde schleppten sie sich ins Dorf. Sogar der Esel ging schwerfällig. Auch er war müde. Josef klopfte an jeder möglichen Hütte und bat um Schlafgelegenheit. Meist erntete er nur einen mitleidigen Blick, ein Schulterzucken, ein „tut uns Leid!“ Manchmal wurde er auch wüst beschimpft: „Mach, dass du fortkommst. Elendes Pack!“
Dann kamen die beiden zu einem Gasthaus. Auch hier fragte Josef an. Der Wirt wollte Josef schon barsch abweisen. Dann fiel sein Blick auf Maria. Er kratzte sich nachdenklich am Kopf und meinte dann: „Dort hinten auf der Weide steht ein Stall. Da könnt ihr meinetwegen übernachten.“
Maria und Josef waren sehr dankbar und schleppten sich bis zu dem angegebenen Ziel. Es war ein halb verfallenes Gebäude. Nicht sehr groß, aber trocken. Es gab eine Futterkrippe und einen Ochsen. Sie stellten ihren eigenen Esel daneben.
Dann legten sie sich aufs Heu. Noch in dieser Nacht bekam Maria ihr Kind. Sie bettete es in die Futterkrippe und gab ihm den Namen Jesus.
In der Nähe dieses Stalls waren Hirten auf dem Feld. Sie saßen um ein Feuer und hüteten ihre Schafe. Auf einmal sahen sie einen Stern mit langem Schweif. Gegenseitig machten sie sich darauf aufmerksam. „Was ist denn das? Kann das was zu bedeuten haben?“
Noch während sie darüber rätselten, trat auf einmal eine Gestalt auf sie zu. Hell vom Licht erhellt, strahlte sie mehr als jeder Stern. Es war ein Engel. „Fürchtet euch nicht!“, rief er den erschrockenen Hirten zu. „Euch ist heute der Heiland geboren. Der Retter der Welt!“
Die einfachen Hirten wussten gar nicht wie ihnen geschah. Sie waren ungebildet, konnten weder lesen, noch schreiben. Sie kannten sich auch mit der Religion nicht aus. Und ausgerechnet zu ihnen kam ein Engel! Und er wies ihnen auch noch den Weg zum Stall, in dem dieses große Ereignis stattgefunden haben sollte.
Natürlich wollten sie sofort wissen, ob das stimmte. Sie rannten augenblicklich los! Hin zum Stall. Dort fanden sie das Kind! Sie fielen auf ihre Knie und beteten Jesus an!



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Weihnachten: Die Geburt Johannes

Erstellt 15.12.2011 11:32 von Familienfrau 15.12.2011 11:32 In der Kategorie Allgemein.

In der Adventszeit erinnern wir uns auch an die Geschichten, die sich vor der Geburt von Jesus ereigneten. Neben der Ankündigung dieser Geburt, gibt es auch noch die Geburt von Johannes dem Täufer, der ja der Wegbereiter von Jesus Christus gewesen ist.

Johannes Geburt
Als Elisabeth ihren Sohn geboren hatte, freuten sich alle Verwandten und Nachbarn mit ihr. Gerade, da Elisabeth ja nicht mehr die jüngste war, empfanden alle Bekannte eine ziemliche Begeisterung über die Geburt ihres Kindes.
Nach acht Tagen sollte die Beschneidung stattfinden, so wie es bei den Juden Sitte war. Auch dazu kamen die Verwandten zusammen, um zu feiern und dem Kind einen Namen zu geben. Elisabeth verriet ihnen den Namen: „Er soll Johannes heißen!“ Dem widersprachen sofort alle Nachbarn und Verwandten. „Das geht doch nicht! Niemand in deiner Familie heißt so. Du musst ihn Zacharias nennen, nach seinem Vater!“ Und sie bestürmten Zacharias, weil seine Frau den Sohn Johannes nennen wollte.
Doch Zacharias war ja stumm geworden und so konnte er nicht zu ihnen reden. Deshalb gestikulierte er heftig, aber natürlich verstand ihn niemand. So nahm er eine Tafel und schrieb den Namen „Johannes“ darauf.
Die Verwandten und Bekannten staunten. Doch im selben Moment konnte Zacharias wieder sprechen und er begann sofort Gott zu lobpreisen.
Da erkannten alle Freunde, dass es sich bei dem Kind um etwas Besonderes handelte und sie redeten darüber und fragten sich: „Was wird aus dem Kind einmal werden?“ Denn sie ahnten, dass dieses Kind von Gott gesegnet war.



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Der Wunschschrank

Erstellt 13.12.2011 10:14 von Familienfrau 13.12.2011 10:14 In der Kategorie Allgemein.

Zur Vorweihnachtszeit gibt es viele Heimlichkeiten. Für unsere Kinder ist es eine spannende Zeit. Darum sind Geschichten, die sich geheimnisvoll anhören besonders beliebt. Viel Spaß mit dieser Geschichte:

Der Wunschschrank

Es war mitten in der Nacht! Da knarrte und knackte es im Gebälk. Es polterte, als wäre jemand vom Stuhl gefallen und Lena schrak aus dem Schlaf. Kerzengerade saß sie in ihrem Bett und zitterte vor Angst: Was war das? Mama! Sie wollte nach der Mama schreien. Aber sie wusste, dass die Mama es gar nicht mochte, wenn man sie mitten in der Nacht aus dem Schlaf riss.
Darum lauschte sie nur hinein in die Dunkelheit. – Stille! Hatte sie geträumt? War da gar kein Geräusch? Lena war sich unsicher, doch ihre Angst ließ nach. Trotzdem wollte sie es jetzt genau wissen. Pah, sie war ein großes Mädchen und hatte gar keine Angst. Schon gar nicht vor Dunkelheit! Mit einem Satz sprang sie aus dem Bett, angelte nach ihren Hausschuhen und schlurfte zum Lichtschalter. Alles hell! Jetzt hatte sie schon gar keine Angst mehr.
Doch wo konnte das Geräusch hergekommen sein? Vielleicht aus der Küche? Sie schlich auf Zehenspitzen aus ihrem Kinderzimmer in die Küche. Ganz vorsichtig, sie wollte ja kein Geräusch machen und Mama und Papa auf gar keinen Fall aufwecken. Knips, Küchenlicht an. Da war nichts! Gar nichts! Mhmm. Vielleicht im Wohnzimmer. Lena huschte leise, leise ins Wohnzimmer.
Da stand… das gab es doch gar nicht. Sie rieb sich die Augen. Da stand ein riesiger Schrank, der vorher nicht dort gestanden hatte.
Er sah aus wie ein Kühlschrank. Aber was machte der im Wohnzimmer? Lena wusste: Kühlschränke gehören in die Küche, nicht ins Wohnzimmer.
Sie näherte sich vorsichtig und doch sehr neugierig dem riesigen Teil. Ob dort drinnen Wurst und Käse lagerten? Sie zog an der Türe, doch die ließ sich nicht öffnen. Stattdessen hörte sie eine Stimme: „He, was tust du da?“
„Ich, ich…“, stotterte Lena und sah sich suchend um. Doch da war niemand. „Wo schaust du hin? Ich steh doch direkt vor dir?“
Vor Lena stand nur der Schrank. „Du..“,stotterte sie wieder. „Du kannst reden?“
„Wieso sollte ich nicht reden können? Wunschschränke können noch viel mehr!“
„Du bist, du bist“, Lena stotterte schon wieder. „Du bist ein Wunschschrank?“
„Ein ganz leibhaftiger!“, wenn der Schrank nicken hätte können, hätte er genickt.
„Kann ich mir was wünschen?“, fragte Lena ganz eifrig.
Da räusperte sich der Schrank und erklärte:
„Nun liebe Lena hör gut zu.
wünsche dir das, was gut ist und richtig,
ich spreche dir Mut dafür zu
wähle das, was wirklich ist wichtig!“

Jetzt stand Lena mit weit aufgerissenem Mund da. Sie presste ihn mit der Hand zu, denn schon wollten die Wünsche herauspurzeln, Wünsche wie eine neue Barbie, eine tolle BabyBorn, ein Barbiehaus, ein Barbie-Auto, NitendoDS, einen Kindercomputer, ein Fahrrad und.. und… und… Es wäre ihr durchaus viel eingefallen. Weihnachten stand vor der Tür und sie hatte schon viele Wünsche auf ihren Wunschzettel geschrieben.
Doch jetzt sollte sie sich etwas wünschen, das wirklich wichtig war. Was war das Wichtigste von allen? Sie konnte sich gar nicht entscheiden. Sollte sie lieber eine neue Barbie nehmen, oder doch lieber das Fahrrad?
Wenn der Wunschschrank hätte lächeln können, so hätte er es getan. So aber sagte er nur: „Nimm dir Zeit Lena. Nimm dir Zeit.“
Lena kniff die Augen zusammen und überlegte. Da fiel ihr auf einmal ein, dass die Oma schwer krank war und im Krankenhaus lag. Es war nicht sicher, ob sie zu Weihnachten wieder bei ihnen sein würde. Da brodelten die Worte auf einmal ganz von selbst aus Lenas Mund. „Ich wünsche mir, dass die Oma zu Weihnachten wieder gesund ist und dass sie mit uns Weihnachten feiern kann.“
Im selben Moment lag Lena wieder in ihrem Bett und glaubte schon, das alles geträumt zu haben.
Doch eine Woche später, als das Weihnachtsfest gefeiert werden sollte, wurde die Oma aus dem Krankenhaus entlassen und sie konnte mit ihnen allen zusammen feiern! Da wusste Lena, dass der Wunschschrank Wünsche erfüllen konnte! Und sie wusste außerdem, dass sie sich den wirklich wichtigen und richtigen Wunsch ausgesucht hatte!



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Weihnachtsmärchen vom kleinen Stern

Erstellt 12.12.2011 16:12 von Familienfrau 12.12.2011 16:12 In der Kategorie Allgemein.

Adventszeit ist die Zeit der Heimlichkeiten, der Gemütlichkeit! Es ist die Zeit zum Vorlesen, da dürfen auch Weihnachtsmärchen nicht fehlen. Viel Spaß bei diesem Weihnachtsmärchen:


Der kleine Stern


Mama, ich will aber nicht!“, sagte der kleine Stern und wehrte sich heftig, als ihm seine Mutter der große helle Planet alle seine Strahlen putzen wollte. „Die sind schon sauber!“, behauptete der kleine Stern und versteckte seine Strahlen hinter einer dicken Wolke.
„Nein! Sind sie nicht!“, erklärte ihm Mama Stern.
„Wir sind eingeladen, bei Jupiter und Saturn. Sie glänzen immer so hell, da wollen wir heute nicht zurückstehen.“ Sie zog die Strahlen des kleinen Sterns hinter der Wolke hervor.
Aber der kleine Stern wollte keine sauberen Strahlen und zu Jupiter und Saturn wollte er auch nicht.
„Ich will da gar nicht hin. Da ist es immer soooo langweilig. Immer nur still da stehen und sonst nichts. Den gaaanzen Abend, die gaaanze Nacht. Nur darauf warten, ob die Menschen mal rauf zum Himmel gucken. Das tun die eh nie. Die sind in ihren Häusern und schlafen. Und das ist gaaanz langweilig!“
„Wir stehen nicht da, weil die Leute vielleicht mal zum Himmel schauen. Wir stehen da, weil es sich so gehört – und zwar seit langer, langer Zeit.“, erklärte Mama Stern.
„Wir leuchten ja nicht nur für die Menschen, sondern auch für die Tiere, oder auch für diejenigen, die ganz spät noch unterwegs sind.“
„Hmmmhm“, machte der kleine Stern.
Widerstrebend ließ er sich doch noch seine Strahlen putzen.
Danach folgte er seiner Mutter, die ihn hinter sich herzog.
Bei Jupiter und Saturn waren heute schon viele Sterne eingetroffen. Sie standen sehr dicht beieinander und schauten neugierig vom Himmel.
Da ließ sich der kleine Stern nicht mehr ziehen. Jetzt war er neugierig. Er wollte schließlich auch wissen, was es da auf der Erde so interessantes zu sehen gab!
Schnell zwängte er sich durch all die großen Sterne hindurch und kam direkt zwischen Jupiter und Saturn zu stehen. „Was ist denn da unten?“, wollte er ganz vorwitzig wissen.

„Eigentlich sieht man gar nichts.“, brummte Jupiter. „Es ist nur ein alter Stall!“
„Ja“, stimmte ihm Saturn zu. „Aber dort geschieht gerade etwas ganz, ganz Besonderes“
„Was denn?“, wollte der kleine Stern wissen.
„eine Geburt,“ verriet ihm Saturn.
„Pah,“ machte der kleine Stern. „Und das soll was Besonderes sein!“
„Ist es aber!“, schaltete sich Jupiter wieder ein. „Es ist nämlich die Geburt von Gottes Sohn. Gott selbst wird in dieser Nacht ein kleines Baby.“
„Ehrlich?“, wunderte sich der kleine Stern.
„Ja“, bestätigte Saturn. „Gott, der sogar uns Sterne geschaffen hat, wird heute Nacht als kleines Kind geboren. – Es ist ein Wunder!“
„Ein Wunder!“, staunte der kleine Stern. Dann freute er sich.
Jetzt war er froh, dass ihn seine Mutter mitgenommen hatte. Er wollte auch ganz still stehen und ganz hell leuchten, damit die Menschen, die zum Baby wollten, das Kind auch finden konnten!



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Weihnachtsgeschichte - Maria und Elisabeth

Erstellt 12.12.2011 11:06 von Familienfrau 12.12.2011 11:06 In der Kategorie Allgemein.

Nachdem Maria vom Engel Gabriel erfahren hatte, dass sie schwanger werden sollte, erinnerte sich Maria an das, was ihr Gabriel von ihrer Verwandten Elisabeth erzählt hatte.
Darum beschloss sie, Elisabeth zu besuchen. Die Base wohnte in einem Ort, der im Bergland von Judäa lag. Maria wanderte dorthin.
Sie fand auch gleich das Haus von Zacharias und Elisabeth und trat dort ein. Als Maria ihre Base umarmt und begrüßt hatte, spürte Elisabeth wie das Kind in ihr kräftig strampelte und sich bewegte. Elisabeth stammte wie ihr Mann aus einem Priestergeschlecht und wusste um Zusammenhänge zwischen Himmel und Erde, die vielen anderen Menschen verschlossen blieben. Deshalb sah sie sofort, dass mit Maria etwas Besonderes geschehen war. Das kräftige Strampeln ihres Kindes, von dem sie wusste, dass es auch etwas Besonders sein würde, löste in ihr eine ganz besondere Erkenntnis aus und deshalb sprach sie damals die prophetischen Worte aus, die bis heute überliefert sind: „Du bist gesegnet von Gott, auserwählt unter allen Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes!“ Und sie fügte hinzu: „Wie komme ich zu der Ehre, dass die Mutter meines Herrn mich besucht?“
Maria, die bisher ein eher bescheidenes Dasein geführt hatte, war vollkommen überrascht. „Wieso weißt du etwas über mich, das ich selber erst vor kurzem erfahren habe?“, wunderte sie sich.
Elisabeth lächelte weise. „Das Kind in mir machte einen Freudensprung, als du mich begrüßt hast. Und im selben Moment wusste ich einfach, was mit dir geschehen ist. Du darfst dich freuen, denn du hast geglaubt, dass sich erfüllen wird, was der Herr dir angekündigt hat.“
Sie sprach aus Erfahrung, denn sie hatte ja erlebt, was passiert war, als Zacharias dem Engel nicht geglaubt hatte.
Maria gab ihr Recht und sie pries Gott aus ganzem Herzen. Jeder Satz war geprägt von der Freude die sie empfand, weil gerade sie, das kleine Mädchen unbedeutend und ohne Reichtum, zu so einem besonderen Dienst auserwählt wurde.
Maria blieb bei Elisabeth, die ja schon im sechsten Monat war und half ihr bei der täglichen Arbeit. Für Elisabeth bedeutete das eine große Hilfe, als Spätgebärende war die Schwangerschaft für sie nicht gerade einfach. Deshalb blieb Maria drei Monate lang bei ihr und stand ihr in dieser beschwerlichen Zeit bei.



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Weihnachtsgeschichte - die Fortsetzung

Erstellt 09.12.2011 11:13 von Familienfrau 09.12.2011 11:13 In der Kategorie Allgemein.

Weihnachten ist ein besonderes Fest. Ein strahlender Tag, von dem viele Menschen gut davon leben können. Denn das Weihnachtsgeschäft ist ein nicht zu unterschätzender Umsatzfaktor in der Gesamtbilanz vieler Geschäftsleute. Doch was steckt dahinter? Weihnachten beginnt schon lange zuvor. Wir haben ja jetzt Advent. Die Zeit der Ankunft. Zu dieser Zeit gehört auch die Geschichte der Ankündigung von Johannes dem Täufer. Der Wegbereiter des Sohn Gottes. Auch seine Geburt ist eine Wundergeschichte:

Ankündigung von Johannes, dem Täufer



Zacharias war ein Diener des Herrn, ein Priester, der regelmäßig Dienst im Tempel tat. Es war eine Auszeichnung, diesen Dienst zu verrichten. Zu dem Dienst wurde man nicht nach Plan eingeteilt, sondern durch Los bestimmt.
Eines Tages, als Zacharias im Innern des Tempels seinen Dienst verrichtete und draußen das versammelte Volk betete, erschien ihm auf einmal der Engel des Herrn. Es war der Engel Gabriel, der von Gott selbst mit einer Botschaft zu Zacharias gesandt worden war.
Zacharias erschrak, als er plötzlich auf der rechten Seite des Altars, auf dem der Weihrauch verbrannt wurde, den Engel sah. Das Licht blendete seine alten Augen und er zitterte vor Angst. Doch der Engel sagte zu ihm: „Hab keine Angst Zacharias. Gott hat dein Gebet erhört. Deine Frau Elisabeth soll einen Sohn bekommen. Den sollt ihr Johannes nennen.“
Zacharias glaubte sich verhört zu haben. Seine Frau, die schon jahrelang keine Kinder bekommen konnte und deshalb von vielen Leuten schief angesehen wurde, sollte jetzt noch ein Baby bekommen?
Aber der Engel fuhr fort: „Doch glaube mir. Bald schon wirst du dich über einen Sohn freuen, du und viele andere werden sich mit dir freuen! Dein Sohn ist von Gott zu großen Taten berufen! Er wird asketisch leben und weder Wein noch Bier trinken. Schon von klein auf ist er berufen. Johannes wird viele Israeliten zu Gott dem Herrn zurückführen.“
Zacharias war auf seine Knie gefallen. Er hielt den Kopf gesenkt, noch immer fühlten sich seine Augen von dem hellen Licht geblendet. Doch langsam kam ihm die Erkenntnis, dass ein Engel Gottes mit ihm sprach.
Dieser Engel redete weiter: „ Johannes wird ein Bote Gottes sein, ganz ähnlich wie vorher schon der Prophet Elija. Seine Aufgabe wird es sein, dafür zu sorgen, dass Erwachsene Kinder mögen und alle, die das Falsche tun, zum richtigen Handeln zu bewegen. So wird er dafür sorgen, dass das Volk auf das Kommen des Herrn vorbereitet ist. „
Obwohl Zacharias von den Worten des Engels beeindruckt war, nagte trotzdem der Zweifel an ihm. Darum fragte er den Engel: „Woher soll ich wissen, dass das wirklich so kommt? Ich bin schon alt und auch Elisabeth ist eigentlich zu alt, um Kinder zu bekommen.“ Wenn er so darüber nachdachte, wurde der Zweifel eher größer, als kleiner.
Jetzt gab sich der Engel endgültig zu erkennen: „Ich bin Gabriel, der vor Gottes Thron steht. Gott hat mich zu dir gesandt, um dir diese gute Nachricht zu bringen. Was ich gesagt habe, wird auch eintreffen. Aber weil du gezweifelt hast, wirst du so lange stumm sein und nicht mehr sprechen können, bis es eingetroffen ist.“
Danach verschwand der Engel und Zacharias brachte wirklich kein Wort mehr heraus. Als er dann aus dem Tempel herauskam, erwarteten die Menschen, dass er zu ihnen reden sollte. Doch er konnte nicht!
Da erkannten die Menschen, dass im Tempel irgendetwas passiert sein musste. Sie vermuteten, dass Zacharias eine Erscheinung gehabt haben musste, doch der konnte es nicht erzählen. Nur mit der Hand versuchte er sich zu verständigen. Ansonsten blieb er stumm.
Nach der Dienstwoche im Tempel ging Zacharias nach Hause zu seiner Frau Elisabeth. Und wirklich: bald darauf wurde Elisabeth schwanger. Sie zog sich fünf Monate lang völlig zurück. Sie sagte zu ihrem Mann: „Gott hat meinen Kummer gesehen. Alle haben über mich geredet, weil ich keine Kinder bekommen konnte. Doch nun liegt die Schande der Kinderlosigkeit hinter mir!“ Sie freute sich sehr auf ihr Baby!

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Bewerbung – manchmal hilft ein origineller Hingucker!

Erstellt 08.12.2011 19:58 von Familienfrau 08.12.2011 19:58 In der Kategorie Allgemein.

Schon Kleopatra bewarb sich bei Cäsar!


Sie ließ ihre Diener einen kostbaren Teppich vor Cäsar ausrollen. Dieser teure Teppich war die edle Hülle, eines besonderen Menschen, nämlich der Kleopatra. Sie wickelte sich aus und stand vor dem gefürchteten Mann Cäsar. Ihre Kreativität zahlte sich aus: sie bekam den Posten, um den sie sich beworben hatte! Sie gewann seine Achtung und sein Herz!
Kleopatra hatte es verstanden, Werbung in eigener Sache zu machen und sie hatte es verstanden, zu verblüffen.
Ähnlich verhält es sich auch mit der Bewerbung bei einem ganz normalen Arbeitgeber. Der Personalchef freut sich über Originalität und wenn das vorgelegte Bewerbungsschreiben im Vergleich zu den anderen aus dem Rahmen fällt. Wenn es positiv auffällt. Viel Spaß mit Ihren Bewerbungen!



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Weihnachtsgeschichte - wie es begann

Erstellt 08.12.2011 12:20 von Familienfrau 08.12.2011 12:20 In der Kategorie Allgemein.

Wie war das doch gleich? Was war nochmal der Anfang der Weihnachtsgeschichte? Da waren zwei Leute...? Doch warum wusste Maria, dass das Kind, das in ihr heranwuchs der Sohn Gottes wäre? Falls Sie den Anfang nicht mehr wissen, gibt die folgende Geschichte Aufschluss darüber. Es ist die Geschichte der jungen Maria, die noch nicht verheiratet war und ein Kind bekommen sollte.


Maria und der Engel Gabriel


Maria saß am Rand des Brunnens und ließ ihren Eimer hinunter. Während dieser in der Tiefe verschwand, schaute sie ihm versonnen hinterher. Sie war mit den Gedanken woanders. Maria spürte, dass irgendetwas geschehen würde. Bald schon. Sie konnte es förmlich mit den Händen greifen. Sie fühlte sich von Gott gesegnet, war sie doch mit einem guten Mann verlobt und sie hatte täglich zu essen. Doch ja, es ging ihr gut. Glücklicherweise hatte sich Josef mit ihr verlobt, noch ehe ihre Mutter Anna starb, die leider ihren Ehemann Joachim nicht lange überlebte. Doch da Maria ihren Josef hatte, gab es keinerlei Grund zur Klage. Deshalb war auch jetzt ihr Herz von Zufriedenheit und Harmonie erfüllt.
Kraftvoll zog Maria den vollen Eimer aus dem Brunnen und machte sich umgehend auf den Heimweg. Wasser holen gehörte zu den Aufgaben einer Frau und sie erledigte diese Arbeit nicht ungern, kam sie doch dadurch mit anderen Frauen in Kontakt und hörte so allerlei, was sich so tat im Dorf und auch in der Umgebung.
Zu Hause machte sie sich daran, das Essen zuzubereiten. Zufrieden dachte sie daran, dass die zugigen Wände bald der Vergangenheit angehören würden. Sie heiratete ja Josef, den Zimmermann. Der würde selbstverständlich für ein behagliches Zuhause sorgen. Da war sie sicher.
Sie kramte gerade nach dem Geschirr, als plötzlich jemand hinter ihr stand. Sie erschrak! Dann hörte sie die Stimme: „Gegrüßt bist du Maria. Der Herr ist mit dir. Er hat dich zu Großem ausersehen!“
Der Gruß fuhr Maria durch Mark und Bein. Sie drehte sich um und erstarrte mitten in der Bewegung. Eine Gestalt stand mitten im Raum, wie sie noch nie eine schönere gesehen hatte! Der vorher eher dustere Raum war so hell, als schiene die Sonne mitten durch das Dach. Aber das Licht ging von der Gestalt aus. Es war hell, doch Maria fühlte sich nicht geblendet.
Noch während Maria über die Bedeutung der Worte nachdachte, redete Gabriel weiter: „Ich bin ein Engel Gottes. Er selber schickt mich zu dir!“
Maria fand ihre Sprache wieder: „Wie bitte?“, traute sie sich zu fragen. „Fürchte dich nicht! Maria.“, beschwichtigte sie der Engel.
„Ich fürchte mich gar nicht!“, widersprach Maria. Sie war ein junges Mädchen mit funkelnden dunklen Augen und schwarzem Haar. So leicht gab sie ihre Angst nicht zu.
„Sehr gut“, meinte der Engel. „Denn ich habe eine Botschaft für dich.“ Maria schaute ein wenig verwirrt. „Du hast Gnade bei Gott gefunden. Du wirst schwanger werden. Du bekommst einen Sohn, den du Jesus nennen sollst. Er wird groß sein und Gottes Sohn genannt werden. Er soll auf dem Thron Davids sitzen und seine Herrschaft soll niemals zu Ende gehen!“
Maria zog die Luft scharf ein. Jetzt war ihr doch ein wenig schwindelig. Die Bedeutung der Worte war ihr zwar noch nicht wirklich klar. Aber sie verstand, dass sie einen Sohn bekommen sollte. Darum fragte sie: „Wie sollte das wohl gehen? Ich bin noch gar nicht verheiratet?“
Da antwortete der Engel: „Gott selber wird der Vater dieses Kindes sein. Es ist ein Wunder. Ein Kind wir in dir wachsen. Darum wird dein Sohn auch „heilig“ und „Sohn Gottes“ genannt werden. „
Maria konnte es kaum glauben. Da erzählte ihr der Engel eine Neuigkeit, die sie bisher nicht kannte: „Elisabeth, deine Verwandte, bekommt auch einen Sohn.“
Maria schaut ungläubig. Elisabeth war ihre ältere Cousine und schon jahrelang kinderlos verheiratet. Sie wurde deshalb von den anderen Frauen schief angesehen und sie war sehr traurig, weil sie bisher keine Kinder bekommen hatte. Und jetzt sollte diese Elisabeth schwanger sein? Allein das war ja schon ein Wunder!
„Ja ganz richtig!“, fuhr der Engel fort. „Es ist ein Wunder. Sie ist schon im sechsten Monat, und das obwohl jeder behauptete, sie könne keine Kinder bekommen.“
Maria dachte an ihre eigene Mutter, die ebenfalls lange keine Kinder bekommen hatte, und sie wusste: bei Gott ist kein Ding unmöglich! Darum antwortete sie: „Es soll genau das passieren, was du gesagt hast. Ich richte mich ganz nach Gott!“
Da verließ der Engel Gabriel die junge Frau Maria und kehrte zurück in den Himmel.

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Neuer Job gesucht?

Erstellt 07.12.2011 18:15 von Familienfrau 07.12.2011 18:15 In der Kategorie Allgemein.

Neuer Job gesucht?


Egal welchen Beruf Sie ausüben, ob Sie einen bekannten Beruf wie Verkäufer, Finanzbeamter, oder Sekretärin ausüben, oder ob Sie Fassküfer, oder Flexograf sind. Wenn Sie beabsichtigen, Ihren Arbeitsplatz zu wechseln, müssen Sie sich um Ihre neue Aufgabe bewerben. Üblicherweise geht so etwas heutzutage schriftlich von statten. Die Zeiten, in denen man bei einem Arbeitgeber vorbeischaute und per Handschlag eingestellt wurde, sind leider vorbei.
In so gut wie jedem Beruf brauchen Sie inzwischen überzeugende Bewerbungsunterlagen. Umso treffender, zielsicher und wortgewandter diese abgefasst sind, umso höher sind Ihre Chancen in dem ins Auge gefassten Beruf auch angenommen zu werden. Bevor Sie Ihren künftigen Arbeitgeber überhaupt von Ihren Qualitäten überzeugen können, müssen Sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Und um dahin zu kommen, brauchen Sie eben überzeugende Bewerbungsunterlagen.
Die einfachste Methode um zu wirklich überzeugenden Unterlagen zu kommen, ist es sich eine Bewerbung schreiben zu lassen. Derzeit gibt es auf der Seite http://www.bewerbung-schreiben-lassen.de ein Sonderangebot für alle Wechselwilligen
Also bestellen Sie schnell Ihre individuellen Unterlagen!



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Nikolausgeschichte erzählen!

Erstellt 06.12.2011 13:07 von Familienfrau 06.12.2011 13:07 In der Kategorie Allgemein.

St. Nikolaus zu feiern, ist der Adventsbrauch schlechthin. Viele Menschen - und nicht nur Christen - feiern den heutigen Tag und denken dabei an Nikolaus. Dieser Nikolaus war ein Mann, der sich sehr für arme Menschen einsetzte. Deshalb wurde er so bekannt.

Folgende Geschichte erzählt eine der Legenden, die sich um seine Lebensgeschichte ranken. Es ist eine Vorlesegeschichte für Kinder und Erwachsene.

Was das Rentier über den Nikolaus weiß!

Rentier Rudolph, das Rentier mit der roten Nase war auf der ganzen Welt bekannt. Kein Winkel, in dem man nicht das Lied: „Rednose Rentier“ kannte. Es war ihm schon richtig peinlich. Alle Welt sprach das Rentier auf seine rote Nase an.

Von überallher bekam es Post. Rudolph hatte schon gar keine Lust mehr, sie zu lesen. Doch eines Tages stellte ihm ein kleines Mädchen eine Frage, die nichts mit seiner Nase zu tun hatte. Da hieß es: Ist es wahr, dass der Nikolaus nicht der Weihnachtsmann ist?

Jetzt kam das Rentier Rudolph in Bedrängnis. Wie war das noch mal? Und er erinnerte sich und schrieb:

„Liebe Anna, jetzt wo du mich darauf ansprichst, muss ich es zugeben. Nein, der Nikolaus ist der Nikolaus. Nämlich der Heilige Nikolaus. Und dass er auf einem Rentier-Schlitten durch die Luft fliegt, das ist … na ja, …auch ein wenig ausgedacht halt. Nein, Stopp, ich war auch noch nie mit dabei, wenn er Geschenke austeilte. Noch nie, nein. Denn der Heilige Nikolaus ist ein bescheidener Mann. Das war er schon früher.
Als Nikolaus mit neunzehn Jahren seine beiden Eltern verloren hatte, war er sehr, sehr traurig. Sie sind an der Pest verstorben, einer schlimmen Krankheit, und Nikolaus weinte Tag und Nacht. Da half es ihm auch nicht, dass seine Eltern sehr, sehr viel Geld hinterlassen hatten. Er konnte sich alles kaufen, was er nur wollte. Doch er wollte nicht… Er wollte seine Eltern zurück. Doch das konnte er nicht kaufen.
Stattdessen verkroch er sich in seinem Zimmer. Sogar seine Freunde schickte er wieder weg. Eines Tages kam ein Freund zu ihm, der sich einfach nicht abwimmeln ließ. Er redete auf Nikolaus ein, ohne Pause. Da erzählte er ihm von einem Vater mit drei Töchtern. Alle im heiratsfähigen Alter. Doch leider hatte der Vater nicht das Geld, um ihnen eine Aussteuer zu geben. Die brauchte man um zu heiraten. So konnte er keine seiner Töchter verheiraten. Die Töchter waren darüber sehr unglücklich, denn damals bedeutete für eine Frau eine Heirat ein gesichertes Leben und das hatte sie nicht, wenn sie nicht heiratete.
Als Nikolaus von diesem Schicksal hörte, wurde ihm klar, dass es Menschen gab, denen er helfen konnte. Doch wie gesagt – Nikolaus war ein bescheidener Mensch. Deshalb schlich er sich bei Nacht und Nebel zu dem Haus der drei Töchter und warf eine gefüllte Geldbörse ins Zimmer des Vaters.
Als am nächsten Tag der Vater erwachte, konnte er seinen Töchter freudestrahlend die Mitteilung machen, dass wenigstens eine von ihnen heiraten durfte. Daraufhin verheiratete er die erste Tochter.
Als Nikolaus davon hörte, ging er nochmals bei Nacht und Nebel zu diesem Haus und legte eine weitere Börse dort ab.
Wieder war der Vater sehr glücklich und verheiratete die nächste Tochter.
Dann geschah dasselbe wie schon zuvor. Nikolaus warf wieder eine Geldbörse in das Haus und der Vater verheiratete die dritte Tochter.
So sorgte Nikolaus dafür, dass die Töchter ihr Auskommen hatten.
Nach dieser Geschichte fühlte sich Nikolaus besser. Er spürte, dass Gott ihm zwar eine Last auferlegt hatte, nämlich mit dem Tod seiner Eltern, aber dass er ihm auch eine Aufgabe gegeben hatte.
Darüber freute sich Nikolaus sehr! Jetzt fühlte er sich endlich gebraucht. Als wenig später auch noch sein Onkel starb, hielt ihn nichts mehr in der Heimat. Er pilgerte ins Gelobte Land, nach Israel. Er wollte das Land kennenlernen, in dem Jesus, der Sohn Gottes gelebt hatte. Als Nikolaus wieder zurückkam, war er bereit, das zu tun, was die Gemeinde von ihm verlangte: nämlich Bischof zu sein.
Und St. Nikolaus war ein guter Bischof. Er sorgte sich um die Armen. Als eines Tages eine Hungersnot ausbrach und der Kaiser den Menschen viel Getreide als Steuer abverlangte, ging Nikolaus zu den Getreidehändlern und erbat sich für jedes nach Rom fahrende Schiff nur 100 Scheffel Getreide. Er betete dafür, dass das Getreide, die erforderliche Menge aufwies. Und tatsächlich wurde sein Gebet erhört: das Getreide langte den Steuereintreibern in Rom reichlich. Auf diese Art und Weise sparte Nikolaus nicht nur Getreide, sondern auch Saatgut ein. So litt die Gemeinde keinen Mangel.

Nikolaus sorgte für seine Gemeindeglieder. Am meisten aber sorgte er für die Kinder. Gerne ging er durch die Straßen, angetan mit seinem Bischofsmantel, der Mytra und dem Stab.

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Flocke - wer war das noch gleich?

Erstellt 02.12.2011 14:19 von Familienfrau 02.12.2011 14:19 In der Kategorie Allgemein.

Wer erinnert sich noch an „Flocke“? Nein nicht die Schneeflocken vom letzten Jahr! Sondern an „Flocke“, das kleine Eisbärenkind, das 2007 im Nürnberger Tierpark geboren wurde. Und zwar genau am 11. Dezember.
Flocke wurde damals von den Pflegern des Tiergartens aufgezogen, da sich seine Mutter, die Bärin Vera unberechenbar verhielt. Darum trennte man das Jungtier von der Mutter und entschied sich für die Handaufzucht.
Am 23. April 2010 wurde Flocke nach Antibes an der Cote d’Azur geschickt. Inzwischen hat Flocke Geschwister bekommen, nämlich am 2. Dezember 2010. An diesem Tag kamen die Brüder Gregor und Aleut auf die Welt. Sie haben heute Geburtstag! Herzlichen Glückwunsch!



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Weihnachtsmärchen zum Vorlesen

Erstellt 02.12.2011 10:45 von Familienfrau 02.12.2011 10:45 In der Kategorie Allgemein.

Am 4. Dezember ist der St. Barbara-Tag.


Dem Brauch nach schneidet man an diesem Tag Zweige, stellt sie ins Wasser und wartet darauf, dass sie zu blühen beginnen. Dieses Wunder erinnert an das Weihnachtswunder. Darum halten viele Menschen an diesem Brauch fest.

Dazu habe ich ein Märchen geschrieben:

Der trotzige Apfelbaum

Der Winter war ein eigenwilliger Geselle. Er sah aus wie ein alter Mann mit weißem Haar und langem eisgrauen Bart. Doch wenn auch Haar und Bart aussahen wie bei gewöhnlichen Menschen, so bestand bei ihm dieser Bewuchs aus lauter winzigen kleinen Eiskristallen. Die Worte, die aus seinem Mund kamen, gefroren sofort zu Eisregen. Und wenn er hustete, so hustete er lauter weiße Schneeflocken. Ein Händedruck von ihm ließ Bäche und Flüsse zu Eis erstarren und wenn er übers Land ging, zitterten Menschen und Tiere und gingen nicht mehr vor die Tür.
Wenn er sich einmal eingenistet hatte, ließ er sich ausgesprochen ungern wieder vertreiben. Deshalb hatte es der Frühling meist sehr schwer mit seiner zarten, heiteren Melodie, den Winter in die Flucht zu schlagen. Das gelang ihm immer erst dann, wenn ihm die Sonne dabei half.
Doch meist genoss der Winter seine eisige Herrschaft sehr lange.
Schon Wochen vor Jahresende zog er ins Land, im Gefolge die rauen Herbstwinde, die dann schnell umschlugen in eisige Winterluft und statt Regenschauer Schneegestöber mit sich brachten.
„Ho, ho!“, lachte der Winter und schnipste mit den Fingern. Sofort gefroren Weiher und Seen, die letzten beharrlichen Blüten erstarrten im Frost und dem Winter gefiel, wenn alles Leben erstickte. So ging er über Land und kontrollierte die Bäume. Zufrieden sah er, dass die Bäume ihr Laub abgeworfen hatten. Hämisch rief er den Obstbäumen zu: „Ihr seid tot. Denn ich habe euch Frost geschickt!“
Das hörte ein Apfelbaum, der unter der schweren Schneelast fast zusammenkrachte. Trotzdem ließ er sich nicht unterkriegen. „Das scheint nur so. Denn es gibt einen neuen Frühling. Dann treiben unsere Blätter wieder aus.“, ächzte er.
Der Winter war keinen Widerspruch gewohnt. Er ärgerte sich und sagte: „Na warte, dir werde ich es zeigen!“ Er rief den Sturmwind und gebot einen eisigen Wintersturm aufkommen zu lassen. „Und bring besonders viel Frost mit!“, rief er ihm zu. Der Sturmwind gehorchte. Doch der Apfelbaum gab keine Ruhe. „Was du auch tust. Meine Blätter treiben wieder aus!“
Vor Zorn wurde der Winter noch kälter. Er ließ dichtes Schneegestöber auf Wiesen, Felder und vor allem auf den Apfelbaum herunter schneien.
Trotz der schweren Schneelast keuchte der Apfelbaum: „Es nützt dir nichts. Ich treibe wieder aus!“
Da kam der kleine Jens mit seiner Mutter nach draußen. Jens lief auf den Apfelbaum zu. „Schau Mama!“, rief er. „Der ist richtig.“
Jens Mutter prüfte die Zweige und nickte. „Den nehmen wir.“ Schon setzte sie die Schere an, um einen schönen Zweig abzuschneiden. Denn es war der 4. Dezember, der Barbaratag. Sie gingen zusammen ins Haus und die Mutter stellte die Zweige in eine Vase. „Die Zweige von einem Obstbaum treiben hier im Haus wo es warm ist wieder aus und am Hl. Abend blühen sie wieder.“
„Warum machen wir das?“, wollte Jens wissen.
„Für uns ist es ein Zeichen der Hoffnung“, erklärte die Mutter. „so wie Jesus den Menschen Hoffnung bringt, so zeigt uns auch dieser Zweig, dass es Hoffnung gibt. Denn es bleibt nicht immer Winter, es wird wieder Frühling und das Leben kommt zurück!“
Als der Apfelbaumzweig das hörte, freute er sich – denn jetzt hatte der Winter keine Macht mehr über ihn. Er trieb wieder aus und blühte, so wie er es dem Winter vorausgesagt hatte.

Viel Spaß in der Vorweihnachtszeit!



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Fürs neue Jahr ein neuer Job?

Erstellt 30.11.2011 18:33 von Familienfrau 30.11.2011 18:33 In der Kategorie Allgemein.

Das alte Jahr geht zu Ende. Zeit, um über das zurückliegende Jahr nachzudenken. Was ist gut gelaufen? Was nicht so gut? Womit bin ich zufrieden? Hatte ich Ziele? Wenn ja, konnte ich diese erreichen? Was könnte ich tun, um diese Ziele im nächsten Jahr zu erreichen? Ist mein jetziger Job zufriedenstellend? Will ich den Arbeitsplatz wechseln?

Gerade wenn das Jahr zu Ende geht, drängen sich diese Gedanken auf. Ein neues Jahr bricht bald an, dann will man dieses jungfräuliche Jahr mit sinnvollen Vorsätzen füllen.

Dazu gehört für manche von uns auch ein Arbeitsplatzwechsel. Doch vorher müssen Bewerbungsunterlagen erstellt werden. Und das gehört zu den eher ungeliebten Dingen. Falls das bei Ihnen auch so ist, gibt es Hilfe für Sie: Für nur 30.-Euro erstelle ich Ihre individuellen Bewerbungsunterlagen. Gerade so, als ob Sie diese selbst geschrieben hätten! Wenn Sie dieses Angebot interessiert, bekommen Sie hier nähere Informationen!



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